https://www.jana-tomy.de/wp-content/uploads/2018/10/Test_Geschi-404x600.jpg

Geschichten (er)leben


 - Dieses Projekt pausiert gerade - 

Ob auf der Suche nach Inspiration, einem Charakter oder dem Überwinden einer Schreibblockade: Improvisationstheater eröffnet neue Blickwinkel.
Ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren mit dieser Form des Theaters und habe sogar meine Bachelorarbeit darüber verfasst.
Immer wieder erlebe ich selbst, wie es mir hilft, in die Rolle des jeweiligen Charakters zu schlüpfen. Sich zu bewegen wie er, zu reden wie er, zu empfinden wie er.
Aber auch Schreibblockaden habe auf diese Weise schon besiegen können.
Auf meinem ersten LiteraturCamp in Heidelberg, habe ich zwei Sessions dazu angeboten und beide wurden mit großer Begeisterung angenommen.
Ich möchte Autoren dazu ermutige, körperlicher zu werden, zu schreiben und auf diese Weise einen neuen Aspekt ihrer Geschichte zu entdecken.

Ich vergaß, daß Inspiration nichts Intellektuelles ist und daß man nicht vollkommen sein muß.
Am Ende widerstrebte es mir, überhaupt noch etwas zu versuchen aus Angst zu versagen, und die ersten Einfälle schienen mir nie gut genug.
Alles mußte korrigiert und in Reih und Glied gebracht werden.
– Keith Johnstone (Die Kunst spontan und kreativ zu agieren)

Die Idee

Viele Autoren, die ich kenne, arbeiten vor allem mit Steckbriefen, Tabellen und anderen schriftlichen Möglichkeiten, um ihre Welt, ihre Charaktere und ihre Geschichte voranzubringen.
Mit Geschichten (er)leben möchte ich Autoren die Möglichkeit geben, neue Methoden kennenzulernen. Körperlich, spontan, in der Gruppe. Einfach mal etwas ausprobieren.
Dabei führen die Übungen weg von Stift und Papier (auch wenn sie weiterhin genutzt werden) und hin zu unserem Körper.
Ich will die Möglichkeit geben, die Fantasie neu zu entdecken und über sich hinauszuwachsen.
Ich rufe mit dieser Idee dazu auf, mutig zu sein.

Die Umsetzung

Die verschiedenen Übungen und Methoden habe ich in ein Kursformat gepackt. In einem Raum in Frankfurt, in dem man ungestört auch mal etwas lauter sein kann, geht es dann an einen ganzen Tag voller Kreativität und voller Praxis.
Und dann geht es Schritt für Schritt Richtung Theater, Improvisation und eine neue Art des Geschichten erzählens.

Die Zukunft

Momentan gibt es nur ein einziges Kursformat, das für Einsteiger. Mir ist es wichtig, dass Autoren sich zunächst hier versuchen können.
Nach und nach möchte ich auch Kurse anbieten, die sich auf ein spezielles Thema spezialisieren, aber auch für Fortgeschrittene, die den ersten Kurs bereits besucht haben. Mein Wunsch ist es, diese Kurse in ganz Deutschland anzubieten.
Außerdem arbeite ich an einem Konzept, die Übungen und Methoden Internetfähig zu gestalten.
Es ist also eine ganze Menge geplant.

Meilensteine: Geschichten (er)leben


Januar 2018 - DER RAUM

Ich habe mich mittlerweile mal schlau gemacht und einige Räume miteinander verglichen. Und angesehen.
Die Entscheidung ist gefallen und die Anfrage zur Buchung ist auch schon raus. Der erste Kurs kann kommen!

Februar 2018 - KONZEPT & WERBUNG

Ich habe mir ein Konzept für den ersten Kurs ausgedacht, Spiele konzipiert und Musik rausgesucht. Jetzt startet die Werbung und ich bin schon ganz gespannt auf die Rückmeldungen.

Juni 2018 - ERKENNTNIS

Ich habe mich eine ganze Weile gefragt, warum so viele Leute begeistert von der Idee waren, aber das Kursangebot nicht angenommen wurde.
Jetzt (auf dem LitCamp) bin ich davon überzeugt, dass ich die Sache falsch angegangen bin. Zu schnell. Und mit den falschen Beschreibungen. Mit diesem Wissen werde ich weiter überlegen, wie ich es erneut versuchen kann.